Koalitionsvertrag auf dem Seziertisch

ANALYSE
Sag, wie hältst du’s mit der Kultur?

Anne Schaaf, Tageblatt, 20. Dezember 2018

Kulturelle Spielräume
KOMMENTAR Worte und Taten, Anne Schaaf, Tageblatt

Die neue Kulturministerin Sam Tanson war bei den Verhandlungen zum kulturellen Teil des Koalitionsvertrags dabei. Der offenkundig kulturinteressierten, sich öffentlich zur Lesefreude bekennenden Ex-Journalistin wird es also nicht wie Schuppen von den Augen gefallen sein, als sie den fertigen Vertrag in Händen hielt.
Kritiker aus gut informierten Kreisen betonen, dass es bei der vorherigen, nicht primär für ihre Affinität zu Kultur bekannten Kulturministerin genau andersherum gewesen sei. Letztere hätte allerdings ein besser ausgearbeitetes Dokument bei ihrem Start ins Amt zurate ziehen können, als dies nun bei Tanson der Fall sei, heißt es weiter.
Einerseits sorgt es für Verwunderung oder gar Unverständnis, dass mit Tanson an der Seite ein derart vages Dokument zustande kam. Andererseits hat sie mit Jo Kox als „premier conseiller” jetzt aber jemanden, der wie sie Kultur nicht nur vom Hörensagen und den Kulturentwicklungsplan in- und auswendig kennt.
So bleibt zu hoffen, dass die neue Kulturministerin und ihr Team die sich gegebenen extremen Spielräume sinnvoll zu nutzen wissen und bei der praktischen Umsetzung mehr Präzision an den Tag legen werden, als dem – auf Luxemburgisch würde man sagen „blatzegen“ – Koalitionsvertrag entnommen werden kann.

Réponse Déi Gréng aux Wahlprüfsteng de Forum Culture(s)

Luxmbourg le 14 septembre 2018

ForumCulture(s)

Mesdames, Messieurs,

Nous vous remercions pour votre courrier au sujet du rôle de la politique culturelle et nous avons le plaisir de vous envoyer notre prise de position par la presente.

Tout d’abord, nous partageons votre critique à l’égard du bilan gouvernemental en matière de politique culturelle. Le programme ambitieux de la coalition dans le domaine de la culture n’a malheureusement pas pu être mis en œuvre. Nous nous engageons dans notre programme électoral à donner un nouvel élan à la politique culturelle. Dans cette optique, nous saluons le plan de développement culturel 2018-2028 qui doit être utilisé comme point de départ pour une refonte de la politique culturelle.

Culture, Travail, Emancipation – 1 et 2 juin 2018

Culture. Travail. Emancipation.

Conférence – débat organisée par Forum Culture(s) et la Chambre des Salariés.

Le 1 juin à Neimënster et le 2 juin à Remich.

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Coupon- Réponse

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